Welche Technologie wird von Boxen genutzt?
Boxen verwendet qemu-kvm, libvirt-glib und spice-gtk, um Benutzern das einfache Verwalten von virtuellen Maschinen zu ermöglichen.
QEMU mit KVM
QEMU ist ein Emulator und Virtualisierungsprogramm für Rechner. Als Rechner-Emulator kann es Betriebssysteme und Programme, die für eine bestimmte Architektur (z.B. ARM) erstellt wurden, auf einem anderen Rechner (z.B. Ihrem Rechner) ausführen. Als Virtualisierungsprogramm erzielt QEMU beinahe native Geschwindigkeit durch Ausführen der Gast-Instruktionen direkt auf der Gastgeber-CPU mittels KVM.
KVM (Kernel-basierte Virtuelle Maschine) ist ein Linux Kernel-Modul, das es Nutzerprogrammen erlaubt, die Hardware-Virtualisierungsfunktionen verschiedener Prozessoren zu nutzen.
libvirt
libvirt ist ein Werkzeugsatz zum sicheren Manipulieren (Erstellen, Löschen und Bearbeiten) und Überwachen virtueller Maschinen.
libvirt-glib bietet libvirt in einer höheren objektorientierten Programmierschnittstelle an, passend für die Verwendung in glib-basierten Anwendungen.
SPICE
SPICE, das einfache Protokoll für unabhängige Rechnerumgebungen (Simple Protocol for Independent Computing Environments), ist ein System zum Zugreifen und Steuern entfernter Rechner über ein Netzwerk.
Der SPICE-Server ist eine Bibliothek, die im QEMU-Programm läuft. Sie ist hauptsächlich für die Legitimierung von Client-Verbindungen, das Weiterleiten der Grafikausgabe des Gast-Betriebssystems zum Client und das Weiterleiten von Benutzereingaben (Maus und Tastatur) vom Client zum Gast zuständig.
spice-gtk ist der SPICE-Client, der eine Sicht in das Gast-Betriebssystem bietet.